BAGGERARBEITEN IN DEN KÜSTENJACHTHÄFEN

Ausreichend Tiefgang zu schaffen und zu erhalten ist eine der Hauptaufgaben der Abteilung KÜSTE, sei es in den flämischen Küstenjachthäfen von Nieuwpoort und Blankenberge oder den Jachthafendocks von Oostende und Nieuwpoort.

In Nieuwpoort, Oostende und Blankenberge führt die Abteilung jedes Jahr Baggerarbeiten durch, in Zeebrugge alle drei Jahre. Diese Arbeiten erfolgen so gut es geht außerhalb der Schifffahrtssaison. So sorgt die Abteilung KÜSTE für eine minimale Behinderung der Freizeitschifffahrt und kann die verschiedenen Zonen für den Sommer auf Tiefe bringen. Dabei arbeitet sie konstruktiv mit den Betreibern der Jachthäfen zusammen. Sie machen die Docks frei, damit die Baggerarbeiten schneller zu einem guten Ende gebracht werden können.

Das Ausbaggern des Hafenbeckens erfolgt mit einem Hopperbagger. Das ist ein autonom fahrendes Schiff mit verstellbarem Saugrohr, das während des Ausbaggerns über den Boden fährt. Dieses Rohr ist an einem Ende mit einem Schleppkopf ausgerüstet, der wie ein großer Staubsauger funktioniert. Im Schiff ist das Saugrohr mit einer Pumpe verbunden, die eine Mischung aus Sand und Wasser aufsaugt und in den Rumpf des Baggerschiffs pumpt. Die schwereren Teilchen sinken in den Rumpf, während das übrigbleibende Wasser über Bord strömt.

Für das Ausbaggern von Docks wird ein Schneidkopfsaugbagger eingesetzt. Hierdurch ist es möglich, auch unter den Stegen des Jachthafens zu baggern. Die aufgesaugten Schlämme werden in selbstfahrende Schuten gepumpt, die den Baggerschlamm dann zu Lagerplätzen auf See bringen.

In den Zonen, wo Sand gebaggert wird, wird geprüft, ob dieser weiterverwendet werden kann, um zum Beispiel den trockenen Strand aufzufüllen oder das Ufer zu verstärken.