Das Projekt FAIR

Seit Anfang 2017 nimmt die Abteilung KÜSTE zusammen mit 6 anderen europäischen Staaten (Norwegen, Schweden, Dänemark, Deutschland, Niederlande und Großbritannien) am Interreg North Sea Region Programm „FAIR“ teil.

FAIR steht für „Flood infrastructure Asset management and Investment in Renovation, adaptation and maintenance“ (also „Management von Hochwasser-Infrastruktur und Investitionen in Sanierung, Anpassung und Instandhaltung“). Ziel des Projektes ist, die Überflutungsgefahr in Ländern mit Nordseeküsten zu verringern. Hierzu werden innovative Lösungsansätze eingesetzt, mit deren Hilfe die Küstensicherung dem steigenden Meeresspiegel angepasst werden.
Diese Lösungen müssen kostengünstig sein, sowohl beim Bau als auch in der Wartung. Zum Konzept gehört außerdem, mit den verschiedenen Projektpartnern Erfahrungen im Umgang mit dem Klimawandel auszutauschen.

Daneben wird auch erkundet, wie die verschiedenen Prüfungen der Küstensicherung durchgeführt werden, wie mit Investitionen umgegangen wird (Lebenszykluskosten, Wartung, Erstinvestition usw.) und welche Lösungen in den teilnehmenden Ländern bereits erarbeitet wurden.

Die Partner sind eine Mischung aus Verwaltern der Küstensicherung und Forschungsinstituten. Die Abteilung KÜSTE beteiligt sich mit der Studie zur Verbreiterung des Küstenschutzes in Middelkerke am Programm. Der Seedeich dort soll mit einem Wellenbrecher ausgebaut und verbreitert werden, wobei der steigende Meeresspiegel berücksichtigt wird. Dieses Projekt gilt innerhalb von FAIR als Pilotprojekt, da hier dem Anstieg des Meeresspiegels auf innovative Weise begegnet wird. Dabei wird vorausgesetzt, dass der Strand in Zukunft mit dem steigenden Wasserspiegel mitwächst, um ein konstantes Schutzniveau zu erreichen.

Über diesen Link kommen Sie zur Webseite von FAIR.

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