SEEDEICH WENDUINE: SICHERER, BREITER UND ATTRAKTIVER

zeedijk wenduine: veiliger, breder en aantrekkelijker
Film zum neuen Seedeich in Wenduine.

Seit dem 15. Juni 2015 hat Wenduine (De Haan) einen funkelnagelneuen Seedeich. Aus der Studie, die zum Masterplan Küstensicherheit führte, ging hervor, dass Wenduine eine der Schwachstellen in unserer Küstensicherung war. Darum waren neben der Sandauffüllung von 2012 auch härtere Maßnahmen nötig, um die Sicherheit zu garantieren.

Das Hauptziel des neuen Seedeichs in Wenduine ist der Schutz vor Superstürmen. Auf dem neuen und stabilisierten Deichkörper wurden zwei Sturmmauern gebaut. Die seewärtige Sturmmauer hat die Form einer Brüstung. Die Nase, die über den Strand hinausragt, muss die Sturmwellen abwehren. Diese Mauer wurde mit Pfählen von sechs Metern Länge im Boden verankert. Die landwärtige Mauer erhielt die Form einer Sitzbank und ist stellenweise mit Holz verkleidet. Die großen Öffnungen auf Höhe der Straße können bei Sturm durch eine elektrisch betriebene Schiebetür geschlossen werden. Die zwei Mauern bilden ein „Stilling Wave Basin”, ein Becken, in dem die überschlagenden Sturmwellen ihre Energie verlieren und somit auch ihre Kraft, die Bauwerken gefährlich werden kann.

Der neue Deich ist auch breiter: zwischen dem Kreisel und dem Hilfsposten sind zehn Meter hinzugekommen. Ab dem Hilfsposten an der Manitobahelling ist der Deich jetzt drei Meter breiter als vorher. Außerdem ist der neue Seedeich auch attraktiver für Wanderer, Touristen und Erholungssuchende. Es gibt einen Fahrradweg und einen Wanderweg, wo auch Terrassen Platz haben. Der Belag ist neu und Sitzbänke wurden integriert. Richtung Strand sind Treppen und zugängliche Hänge hinzugekommen. Der Kreisel wurde ebenfalls ganz erneuert und mit neuen Sitzbänken und Windschutz versehen.

Das Projekt wurde innerhalb einer sehr kurzen Ausführungsfrist von 275 Kalendertagen durchgeführt. Auf diese Weise blieben die Störungen für den lokalen Handel und die Bewohner soweit wie möglich beschränkt. Diese außerordentliche Leistung wurde durch die gründliche Vorbereitung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde De Haan, der Wassergesellschaft Farys und der NV De Rotonde ermöglicht.

AUSSERORDENTLICHE ZAHLEN

Die seewärtige Sturmmauer wurde aus 1500 Bohrpfählen gebaut. Im Fundament, den Sturmmauern und den Stahlkonstruktionen wurden 3000 Tonnen Stahl verarbeitet. Insgesamt wurden 4.000 Kubikmeter Stahlbeton gebraucht und 1.500.000 Klinker verlegt, die auf 27.000m² den Seedeich stabilisieren.